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So-La 2006
Expedition Pass dal Güglia
Einmal die Woche schrieb jedes Fähnli im Sommerlager einen Rapport über den bisherigen Verlauf der Expedition «Pass dal Güglia». Vielen Dank allen beteiligten Schreibern für den tollen Einsatz und die wirklich sehr kreativen Texte!
Fähnli Beluga - 1. Bericht
Es wieder mal Fahnenmast (Asta-Bandiera) und Zwieback erklärte uns das Geländespiel. Bei diesem Spiel bekam jeder Pfadi eine Rechnung auf den Rücken. Das Ziel war es, möglichst viele Rechungen des gegnerischen Fähnli zu lösen, um Punkte zu bekommen. Mit diesen Punkten konnten wir uns am Schluss einen Teil der Bergsteigerausrüstung ersteigern. Mit der ersteigerten Ausrüstung mussten wir ein kleines Rollenspiel aufführen. Darin sollten alle ersteigerten Ausrüstungsgegenstände vorkommen und wir mussten erklären, wie wir auf den Julierpass kommen. Alles zusammen ein sehr gelungener, amüsanter und abwechslungsreicher Tag.
2. Bericht - Das Duell
Nach einem 1-stündigen Marsch kamen wir in der Badi an, welche im Winter als Parkplatz benützt wird. Man nehme also ein bisschen Wasser und einen Parkplatz – et voilà, eine Badi entsteht. Die erste Zeit in der Badi verlief friedlich, da wir keine Konkurrenz auf dem Gummiring-Wasser-Trampolin hatten. Doch dann begann der Ärger, eine wild gewordene Horde Dübendorfer Pfadis kam in die Badi und besetzte das Trampolin. Doch nach einem 20-minütigen Kampf war es wieder in unserem Besitz. Doch dann verrieten uns die Leiter und schlossen sich mit den Zürcher Leitern zusammen. Darum wurden wir Pfadis vom Trampolin geworfen und wir verbündeten uns mit den Dübendorfer Pfadis. Als es dann hiess «Nach Hause wandern!» klauten zwei Leiter von uns das Pedalo, welches die Zürcher gemietet hatten und brachten es zurück. Schliesslich wanderten wir erschöpft aber glücklich zurück zum Lagerplatz.
Fähnli Fuspe - 1. Bericht
Als wir auf dem Lagerplatz ankamen, erklärte uns Wolf, unser Lagerleiter, was wo steht und hinkommt. Danach durften wir unsere Fähnlizelte aufbauen. Etwas später wurden wir den Leitern für bestimmte Arbeiten zugeteilt. Nun brach nach einer kurzen Nacht schon der nächste Morgen an. Wieder standen Lagerbauten auf dem Programm. Am dritten Tag rissen uns Fiero und Balu aus dem Schlaf, um mit uns ein Morgenturnen zu veranstalten, was einigen gar nicht gefiel. Des weiteren stand eine Morseübung und ein Fun-Fight-Game auf dem Programm. Am Abend begaben wir uns an verschiedene Orte um eine Besinnung durchzuführen. Am Dienstag liefen wir los, um dem Bauern, der uns netterweise das Material auf den Lagerplatz transportierte, die Wiese von Bäumen zu befreien. Am Nachmittag stand ein kleiner OL auf dem Programm.
2. Bericht
Am Donnerstagmorgen sind wir zum Badesee gegangen. Dort trafen wir auf eine Zürcher Pfadi. Wir fighteten um ein Floss und eroberten es. Am Nachmittag hatten wir Atelier. Freitag war der Fähnlilauf angesagt. Wir übernachteten bei Medicus. Samstagmittag waren wir wieder auf dem Lagerplatz. Am Nachmittag räumten wir den Lagerplatz auf. Am Sonntagmorgen gab es eine Zeltinspektion. Schon bald kam der Car mit den Eltern an. Nachdem die Eltern die Kinder begrüsst hatten, gab es schon Mittagessen. Nach dem Mittag wäre Programm angesagt gewesen, aber weil es so heiss war, machten wir Spiele. Um 15.20 Uhr mussten die Eltern zurück zum Car. Am Montagmorgen ging es für die einen schon früh los, die Stufenwanderung stand bevor. Die strenge Wanderung ging 2 Tage. Wir liefen die alte Römerstrasse über den Julierpass nach Silvaplana. Von dort fuhren wir mit dem Bus nach Savognin. Dann mussten wir nun noch auf den Lagerplatz laufen. Am Abend machten die jüngsten Pfadis das Pfadiversprechen.
Fähnli Habicht - 1. Bericht
Als erstes einmal müssen wir erwähnen, dass wir oberhalb von Savognin eine traumhafte Aussicht geniessen dürfen. Auch das Wetter hat bis jetzt super mitgemacht, bis auf 1-2 kleine Platzregen. Diese waren aber erfrischend kühl und nass. Der Lagerplatz auf 1400m über Meer gefällt allen Pfadis. Wenn doch nur diese vielen Mücken und anderen Insekten nicht wären. Auch über das Programm können wir nicht klagen. Am Montagnachmittag hatten wir ein Fightgame auf dem Lagerplatz. Mit den Spielmaterialien, die wir am Nachmittag erspielten, mussten wir am Abend einen Sketch vorbereiten. Unser Fähnli hatte dem Publikum eine abgeänderte Version von «Herr der Ringe» vorgeführt. Das kam beim Publikum gut an.
2. Bericht
Am Donnerstagabend packten wir das Nötigste für den Fähnlilauf. Wir gingen früher als sonst zu Bett um fit zu sein für den kommenden Tag. «Sanft» weckte uns Wolf am nächsten Morgen um 6.15 Uhr. Wir mussten uns beeilen um rechtzeitig loszulaufen und zu unserer Überraschung kamen wir eine halbe Stunde zu früh am ersten Posten an. Wir nutzten die Zeit um die Dübendorfer Pfadi zu wecken. Wir bahnten uns einen Weg durch die Berge von Müll und Wäsche vor den Zelten, um zu den ahnungslosen und friedlich schnarchenden Pfadis zu gelangen. Wir weckten sie dann auf Lachnerart. Beim Posten von Tätsch gab es einen mickrigen Zmittag und wir übernachteten bei Gaston und Salamander. Am nächsten Morgen gab es nur noch einen Posten zu erledigen und schon war der Fähnlilauf vorbei. Auf dem Lagerplatz war Aufräumen angesagt, denn der Besuchstag stand bevor. Nach einigen Stunden Freizeit war am Abend ein Fightgame angesagt. Der Besuchstag war ein voller Erfolg und viele Eltern, sogar andere Verwandte und Bekannte waren gekommen. Am Montagmorgen um 5 Uhr krochen die ersten hartgesottenen Pfadis aus den Zelten umd sich für die bevorstehende 2-tägige Wanderung über den Pass dal Güglia bereitzumachen. Das Wetter hielt sich bis am Abend sonnig. Ab Abend erreichten wir unsere Unterkunft.
Der nächste Wandertag war für die einen Pfadis schon etwas strenger und gegen den Mittag trafen wir die zweite Wandergruppe. Auf dem Pass angekommen, mussten wir kurzerhand Plan B umsetzen, da die Küche mit dem Food Verspätung hatte und eine Regenfront aufzog. Völlig durchnässt assen wir unseren Zmittag und waren bereit für den letzten Teil der Wanderung. Übermüdet und völlig ausgepowert mussten wir noch den Berg bis zum Lagerplatz hochkrackseln. Den Rest des Tages verbrachten die meisten in ihren Zelten bei warmen Getränken und im Schlafsack.
Fähnli Kondor - 1. Bericht
Ode an den Güglia
Am Samstagmorgen um zehn Uhr
fuhren wir mit dem Car Richtung Chur.
Von dort aus nach Savognin,
das liegt nicht ganz im Engadin.
Wir bauten wie 6 mal 7 Zwerge (42 Pfadis)
Hatten aber immer noch Materialberge.
Mit dem letzten Schnauf,
bauten wir unsere Luxusdusche auf,
Wie es die Leiter verlangten,
standen am Abend die Lagerbauten.
Wir sind für die Expedition bereit,
oder war’s das schon mit der Arbeit?
Mit Zilly als Leiterin der Eheberatung,
gab es im Lager neuen Schwung.
Rechts und links und rechts und links,
neben dem Toi-Toi stinkts.
Nicht weit von unserem neuen Dihei,
bauten wir Männli us Stei.
Suizidgefährdete Insekten
waren froh, dass sie unseren Pool entdeckten.
Wir dachten schlimmer geht’s nimmer,
dann hackte sich Doopey in den Finger.
Balu baute uns ganz lieb,
einen Reissverschluss gegen den Dieb.
Wie wird’s weitergehen?
Das werden wir in ein paar Tagen sehen.
2. Bericht
Aus dem Tagebuch von Fähnli Kondor: Schlacht der Savogniner Pfadi
Nachdem wir am Donnerstagmorgen, wie jeden Morgen, sanft und liebevoll geweckt wurden, liefen wir runter in die Badi. Wir waren aber nicht die Einzigen, die das kalte Nass geniessen wollten. Nachdem wir in der Badi ankamen, traf auf die Pfadi aus Dübendorf ein. Die ersten Minuten friedlich: Manche assen ein Eis, andere gingen ausführlich auf die Toilette (Smarty), manche spielten Volleyball... Besonders Badefreudige versuchten, das kleine Floss zu kentern. Alles war friedlich, doch als die Pfadi Dübendorf in unser Revier eindrang, war die Zeit des Friedens zu Ende, denn sie schlichen sich auf den ultimativen hammergeilen Gummitrampolinwassering. Vom Land aus wurde die Pfadi Düberndorf umzingelt. Auf den Befehl von Lagerleiter Wolf stürmte eine Armee von 40 Pfadis und Leiter den Ring. Zusätzlich kam Unterstützung von einem Floss, was uns zum Sieg verhalf. Doch die Pfadi Dübendorf gab sich nicht geschlagen und mietete sich ein Pedalo (während Kamikaze-Fiero alleine das ehemalige Angriffsfloss zu verteidigen versuchte). Doch auch das Pedalo blieb nicht lange im Besitz der Zürcher. Es wurde kurzer Hand untauglich gemacht (um 180° gedreht...). Dann war es ruhig. Man hörte nur das Zirpen der Heuschrecken und das Plätschern des Wassers. Nun war die ganze Abteilung Lachen auf dem Gummitrampolinwasserring vereint. Aber nicht für lange...
Denn die Leiter der Pfadi Lachen verbündeten sich mit den Leitern aus Zürich und katapultierten alle Pfadis auf dem Ring ins kalte, nasse Wasser. Ausser Keedo und Capuns, die kämpften bis ans bittere Ende des Badehosenausziehens.
Fähnli Milan - 1. Bericht
Schon auf der Anreise ging ein Stück des bevorstehenden Lagerlebens los. Einige sitzen brav in den weichen Carsesseln, andere benutzen die Kopfstütze des Zuvorsitzenden als Fussablage und andere bewegen sich so schnell und hektisch, wie es in dem engen Car nur geht. Leute wie z.B. Megaphon schreien vom einen Ende zum anderen. Endlich angekommen werden auch gleich die Zelte aufgestellt. Manchen fällt dies leichter als anderen. Die Teamarbeit ist stark ge- bzw. überfordert... Auch das Aufstellend der Lagerbauten ist nicht immer komplikationslos (aber vor allem kompromisslos). Die Spiele machen viel Spass, auch wenn es nicht immer ganz sanft zu und her geht. Orientierungsläufe sind für manche auch Spaziergänge und Beerenpflücken, während andere sich um die Melone, die als Preis ausgesetzt wurde, bemühen.
2. Bericht
Am 27.7.06 gingen wir am Morgen in einen Baggersee baden. Im Fähnli rammeln wir jeden Morgen und Abend. Ausser zwei, die sind meist bei ihren Freundinnen. Der Venner ist im Vennerzelt und die anderen zwei chillen auf dem Lagerplatz. Wir hatten einen 2-tägigen Fähnlilauf.
Fähnli Spatzatros - 1. Bericht
Nach einem anstrengenden Arbeitsmorgen liegen wir nun mit vollen Mägen im Schatten unserer Zelte, die wir am Donnerstag eigenhändig aufgebaut hatten. Der Lageraufbau am Samstag war sehr schweisstreibend. Unser Lagerplatz ist leider nicht mit dem Auto befahrbar und mir mussten das Material für Küche, Esszelt, sanitäre Anlagen und Lagertor auf den Lagerplatz transportieren. Dabei half uns freundlicherweise ein Bauer mit seinem Traktor. Wir waren alle glücklich, als die Dusche endlich in Betrieb genommen werden konnte. Nun standen noch kleinere Arbeiten an wie Schuhgestelle basteln oder natürlich das Zelt einräumen. Am Montag während der Morseübung, trafen unsere letzten Fähnlimitglieder ein. Das Nachmittagsprogramm begeisterte nicht so. Es gab ein kleines Fightgame, bei dem sehr leicht gemogelt werden konnte. Einen Gegenpol zu diesem aktiven Teil bildete die gemütliche Besinnung am Abend. Alles in allem war die Zeit bis jetzt schön und abwechslungsreich. Wir freuen uns auf die verbleibenden Tage.
2. Bericht
D’Expedition Pass dal Güglia hemer erfolgriich hinder eus bracht. Mir sind etapäwiis gstartet. Die Grössärä sind scho am Mäntig am morge früeh gstartet und die Chlinere erscht am Zischtig. Z’Bivio hemer üs den troffä und sind gmeinsam uf de Pass dal Güglia gwandered. Wenns nöd so schlächt Wätter gsii wer, hetted mir das schöne Panorama besser chöne gnüsse. Doch leider simer so gäg de Mittag vo starchem Räge überrascht worde und die eint oder de ander hät müese ohni Rägehose wiiterlaufe. Öppä um die vieri simer denn in Silvaplana a cho, womer uf de Bus richtig Savognin gwartet hend. Alli sind glücklich gsii wo mer sich im Bus nu es bitzli hät chöne usruebe, bevor mir nu das letschti strängi Stück z’Fuess bis zum Lagerplatz händ müese bezwinge. Es paar Muetigi hends sogar gwagt no under die chalti Duschi z’stah. Die Chline wo z’erschte mal im Lager gsii sind hend nu s’Pfadiverspräche abgleit, obwohls keis Füür geh hät das Jahr – us gsetzliche Gründ. Aber au so isch die 1. Auguschtfiir en Erfolg gsii.
Fähnli Star - 1. Bericht
Im Car, als wir nach Savognin fuhren, waren alle sehr aufgeregt. Besondern die neuen, für die es das erste Sommerlager war (Carramba, Salto und Monsun). Auf dem Lagerplatz angekommen mussten wir den Ritterbalken und Speckbrettli, das Volleyball- und das Fussballfeld aufstellen. Leider ist nicht alles gut gegangen, die Fussballtore waren ein bisschen schief geworden. Nachdem wir alles aufgebaut hatten, ging es mit dem ersten Programmblock weiter, der Morseübung. Beluga und wir haben Meldungen via Morseflagge ausgetauscht. Unser Leiter war Medicus. Ihr Leiter war Wolf. Wir hatten eine Maus gefangen. Am Montag haben wir einen Teil unserer Fähnlikiste ausgeräumt für die Maus namens «Angus». Wir haben sie heute wieder frei gelassen, aber alle waren sehr traurig.
2. Bericht
Am Donnerstag, den 27.7.06 waren wir Küchenfähnli. Weil wir am Morgen in die Badi gingen, wurden wir gefahren. Später haben wir die Pfadi von Dübendorf getroffen und in der Badi haben wir das Floss gestürmt. Danach haben sich alle Leiter zusammen getan und uns Pfadi vom Trampolinfloss heruntergeworfen. Am Nachmittag konnten wir verschiedene Atelies besuchen, z.B. Pizza machen, Speckstein schleifen, Massage, Knopfbretter basteln oder Drinks mixen. Am Abend mussten wir noch packen und am nächsten Morgen gings los. Den ersten Posten vom Fähnlilauf haben wir nicht gefunden, weil wir nicht auf die Karte geschaut haben. Bei Medicus hatten wir Mittagspause und bei Zwieback haben wir geschlafen. Am Samstag hat es langsam aufgehört zu regnen. Wir gingen zu Tätsch, wo unser letzter Posten war. Ab Abend hatten wir noch ein Schmuggelgame, wir landeten auf dem dritten Rang. Am Besuchstag kamen unsere Eltern und haben die Fähnlikiste aufgefüllt. Bevor die Eltrern wieder gingen haben wir mit den Leitern eine Wasserschlacht gemacht. Am Montag sind die einen Pfadis mit Wolf, Gaston, Salamander und Strampli auf die grosse Wanderung gegangen. Die anderen spielten im Lager «Eile mit Weile» in Lebensgrösse und Blachenvolleyball. Aber am nächsten Tag sind auch die anderen auf die Wanderung gegangen und wir haben auf dem Julierpass die erste Gruppe getroffen. Nachdem wir in Silvaplana angekommen waren, fuhren wir mit dem Postauto zurück nach Savognin.








