Technik, nein danke

Ausflug ins Technorama (Abschluss QP)

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Meine erste Begegnung mit der Technik an jenem Morgen war der Radiowecker, der für meine Verhältnisse viel zu früh ertönte. Weiter ging es mit der Dusche, dem Kühlschrank, dem Kochherd, etc. Anschliessend schwang ich mich auf ein Meisterwerk der Technik, das Fahrrad. Die Verbindung von Muskelkraft, Physik und Geometrie brachte mich an den Bahnhof Lachen. Wie all das genau funktioniert, wollten wir uns heute bei einem Ausflug ins Technorama anschauen.

Denn unser QP (Quartalsprogramm) Abschluss über das Thema «Technik total» führte uns dieses Jahr nach Wintherthur ins Technorama. Dafür hiess es schon früh aufstehen. Wir trafen uns alle um 9.20 Uhr beim Bahnhof Lachen und fuhren gemeinsam mit unterschiedlichsten Zügen (auch wieder Technik) nach Wintherthur. Hier wurde zuerst einmal das Mittagessen verdrückt (wenn dies nicht schon auf der Hinreise geschah). Anschliessend konnten alle in 3er – 6er Gruppen ihren Wissensdurst stillen. Es gab viel zu entdecken. Von Mechanik, Magnetismus und Elektrizität über Wahrnehmung und MatheMagie, um nur einige zu nennen. So stiess der z.B. der Rodeokreisel auf grosse Begeisterung bei Pfadi und Leitern und auch die unzähligen Experimente machten die Physik doch ein wenig be-greifbarer.

Mit den chaotischen Zuständen der Natur konnten wir uns dann auf der zweiten Etage auseinander setzten. Hier erzeugten wir Wirbelstürme, Rauchwolken und schauten fasziniert Trockeneis zu, wie es über das Wasser schwebte und Blasen bildete. Wenn man bedenkt, dass dies alles mit Physik zu tun hat!

Im obersten Stock befanden wir uns dann regelrecht auf dem Holzweg. Hier konnte man Holz zum Klingen bringen und es konnte an unzähligen Hebeln und Schaltern herum hantiert werden. Da schlug jedes Bastlerherz höher. Auch hinters Licht liessen wir uns führen. Die optischen Täuschungen und Verzerrbilder lösten manches Lachen aus. Und für alle Selbstdarsteller war der Blitzraum ein Muss!. Dort werden durch Blitzleuchten die Körperbewegungen als Schatten eingefroren.

Es hätte noch vieles zu entdecken gegeben, so das Jugendlabor, die unzähligen Vorführungen und die Sonderausstellung über Einstein, doch leider reichte die Zeit nicht für alles und wir mussten uns viel zu früh wieder auf den Nachhauseweg machen.

Wie war jetzt das nochmals mit Physik, nein danke? Auf spielerische Weise und mit viel Spass entdeckten wir die Phänomene der Natur, Mathematik, Physik und Chemie. Der QP – Abschluss war gelungen und jeder und jede konnte etwas für sich persönlich mitnehmen. Sei dies das Gefühl auf dem sich drehenden Sessel, ein Zuckerkristall, eine Idee zum Brückenbauen oder einfach nur ein unterhaltsamer Nachmittag.

Kleopatra