Blachenkunde
Ich kann mich an viele «Hängebauchschwein»-Blachenkonstruktionen, die wir an den Hikes und in den Pfingstlagern jeweils basteln, noch lebhaft erinnern. Sie haben eines gemeinsam: Es pisst auch hundertprozentig rein. Im Grunde wundert es mich darum schon lange, wieso wir es noch kaum mit den richtigen Pfaditechnik-Blachenzelten versucht haben. Sind sie doch einfach aufzubauen und auch dicht - naja, soweit man bei Blachen überhaupt von dicht sprechen kann...
Der Sarg
Wie wär's beispielsweise mit einem Sarg, dem ultimativen Einerzelt für einsame Nächte?

Material: 1 Blache, 2 Zeltstöcke und 4 Häringe
Das Firstzelt

Mit nur 2 Blachen und 2 Zelttaschen kriegst du schon ein komfortables Firstzelt für zwei.
Du kannst es beliebig in beide Richtungen verlängern, mit einem Boden bestücken und mit zusätzlichen Blachen an den Eingängen abdichten.
Der Gotthard

In einem Gotthard ist es zu dritt zwar etwas eng, dafür bist du im Inneren gut vor Wind und Wetter geschützt und hast es dank der Bodenblache warm. Auch ein Gotthardzelt kannst du beliebig verlängern. Achte beim Knöpfen gut darauf, wie die Blachennähte liegen müssen.
Material:
- 3 Blachen und 2 Zelttaschen (für eine Einheit)
- 6 Blachen und 3 Zelttaschen (für ein Doppelter)
Der Berliner

Der freakig aussehende Berliner bietet - man glaubt es kaum - bis zu fünf Pfadis Platz. Durch den kleinen Eingang und den Blachenboden ist er hervorragend wärmeisoliert.
Material: 8 Blachen 4 Zelttaschen
